Information: Heizwert allgemein

03.01.2011

Die bei der Verbrennung eines Brennstoffes (z. B. Flüssiggas) abgegebene Wärmemenge – ohne Berücksichtigung der Verdampfungswärme des Wassers – bezeichnet man als Heizwert.

Bei jeder Verbrennung von wasserstoffhaltigen Brennstoffen wie Kohle, Öl, Flüssiggas, Holz etc. entsteht Wasserdampf in jeweils unterschiedlicher Menge.

Da der Heizwert (mit Wasserdampfwärme) immer geringer ist als der Gesamtwärmeinhalt, wird er auch “unterer Heizwert” genannt.
In der Heiztechnik ist es üblich, die Angabe des Heizwertes in kWh (Kilowattstunden) pro Mengeneinheit des jeweiligen Brennstoffs anzugeben.

Der Wirkungsgrad eines Verbrauchsgerätes (Heizkessel, Gastherme) wird immer auf diesen unteren Heizwert bezogen.
Es wäre genauer, den Brennwert in Bezug auf den oberen Heizwert, also unter Einbeziehung der mit dem Wasserdampf verbundenen Wärmemenge darzustellen.